Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH (IPSAK)

Die IPSAK wurde Ende 2009 für den Kauf und die Revitalisierung des Industriedenkmals Salamander-Areal in Kornwestheim von der IMMOVATION AG gegründet.

Salamander-Areal in Kornwestheim

Aufgabenschwerpunkt der IPSAK ist die Revitalisierung des historischen Gebäudekomplexes mit einer lebendigen Mischung aus Wohnen und Einkaufen, Dienstleistungen und Gewerbe.

Über drei Viertel der vermietbaren Flächen konnten seit dem Kauf des Areals an Dienstleister und Gewerbebetriebe vermietet werden. Als Hauptmieter des Areals wurde das Land Baden-Württemberg gewonnen. Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern entsteht bis Ende 2017 durch aufwendige Umbauten das Grundbuchzentralarchiv des Landes – eines der größten Archive Deutschlands.

Neues Leben für das Salamander-Areal

files/salamander-areal.de/Salamander-Villen_2015-12_02.jpg

Für die weitere Belebung des Areals wurde eines der denkmalgeschützten Gebäude saniert und zu 70 Lofts umgebaut. Bis Ende 2013 wurden alle Wohnungen vermietet.

Eine Kindertagesstätte für über 100 Kinder entstand 2013/2014.

Auf drei Etagen mit insgesamt ca. 1.300 m² und auf der dazu neu angelegten Grünfläche mit Spielplatz können die Kinder nach Herzenslust spielen.

Acht Stadthäuser mit 64 Eigentumswohnungen sind auf einem 8.500 m² großen Grundstück entstanden. Bis August 2015 sind alle Eigentumswohnungen verkauft worden.

Als letzte Revitalisierungsphase ist der Bau von 79 Eigentums­wohnungen und fünf Gewerbe­einheiten geplant. Weitere 42 Wohnungen werden als seniorengerechte Wohn­anlage realisiert. Ins­gesamt stehen 206 Tiefgaragen­plätze zur Ver­fügung. Der Verkauf hat im September 2015 begonnen.

Zum Neubau-Ensemble Salamanderplatz gehört auch ein REWE-Lebensmittelmarkt. Der Markt erweitert das Dienstleistungs-Angebot sowohl für die Bewohner des Areals wie für die angrenzenden Stadtteile.

IPSAK Unternehmensanleihe

Wesentliche Finanzierungsmaßnahme für die weitere Expansion der IPSAK war die erfolgreiche Platzierung der IPSAK-Unternehmensanleihe im Marktsegment Bondm der Börse Stuttgart. Die Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 30 Millionen Euro wurde am 28.11.2012 in nur 90 Minuten vorzeitig vollständig platziert.

Ein entscheidender Faktor für dieses hervorragende Ergebnis der ersten Immobilienanleihe an der Börse Stuttgart war die Besicherung der Anleihe über das Salamander-Areal. Dies gibt den Anlegern und Investoren eine hohe Sicherheit, die sich insbesondere in der qualitativ hochwertigen Nachfrage der Investoren widergespiegelt hat.

Das Kapital aus der Anleihe wird in die Entwicklung von neuen Immobilienprojekten investiert. Im Blick hat die Unternehmensgruppe ausgewählte Lagen mit Potenzial in Städten mit positiver Wirtschaftsentwicklung ab 20.000 Einwohnern. Einen Schwerpunkt bilden – vergleichbar mit dem Salamander-Areal – Projekte in der Peripherie von Ballungsräumen. Im Fokus stehen Industrieanlagen, Denkmalobjekte, Gewerbeimmobilien, Geschäftshäuser und Wohnanlagen.

Bis Ende 2013 wurden bereits vier Projektgesellschaften gegründet:

Die IPSAK-Energie GmbH ist eine eigene Gesellschaft, die für die Energieversorgung des Salamander-Areals ein eigenes Kraftwerk (BHKW) errichtet hat und betreibt. Mit den Erwerbern von Wohnimmobilien werden Energieversorgungsverträge geschlossen, durch die eine kostengünstige Energieversorgung direkt vom Areal sichergestellt werden kann.

Mit der Tochtergesellschaft Immobilien-Projekt Zanger Berg Heidenheim GmbH hat die Gesellschaft ein Wohnimmobilien-Portfolio in Heidenheim erworben. Das Portfolio besteht aus insgesamt 576 Wohn- und 2 Gewerbeeinheiten.

Für ein weiteres Bauvorhaben wurde die Tochtergesellschaft Immobilien-Projekt Höfe am Kaffeeberg Ludwigsburg GmbH gegründet. Das Ziel der Gesellschaft ist die Revitalisierung des ehemaligen Polizei-Präsidium-Areals entlang der Schlossstraße, direkt gegenüber der barocken Schlossanlage Ludwigsburg.

Mit der Immobilien-Projekt Park Schönfeld Carree Kassel GmbH kam 2013 eine weitere Immobilien-Projektgesellschaft hinzu. Das Unternehmen hat zwei zum Teil bebaute Grundstücke im Kasseler Stadtteil Wehlheiden mit einer Gesamtfläche von ca 43.500 m² erworben. Ab dem Jahr 2016 sollen die Grundstücksflächen mit unterschiedlichen Wohnformen bebaut werden. Zur Vorbereitung der Planung und zur Abstimmung mit Behörden und Gremien der Stadt Kassel wurde Anfang 2014 ein bundesweiter städtebaulicher Ideenwettbewerb ausgeschrieben.

Geschichte des Industriedenkmals

Das Salamander-Areal ist ein Symbol für eine viele Jahrzehnte dauernde unternehmerische Erfolgsgeschichte: 1885 gründete Jacob Sigle in der baden-württembergischen Stadt Kornwestheim eine innovative Schuhwerkstatt, die sich unter dem Markenzeichen von Lurchi, dem Salamander, zu einem international erfolgreichen Unternehmen entwickelte.

Nach der Blütezeit des Unternehmens im 20. Jahrhundert konnte das Wachstum jedoch nicht fortgesetzt werden und nach dem Jahr 2000 wechselte das Salamander-Areal mehrfach den Besitzer. Zum Jahreswechsel 2009/2010 erwirbt die IPSAK, ein Unternehmen der IMMOVATION AG Unternehmensgruppe, das Industriedenkmal von der Vivacon AG, die ihrerseits das Salamander-Areal zuvor von der EnBW AG übernommen hatte.