Stuttgarter Zeitung 12.2016

Aus alt mach neu – das Salamander-Areal in Kornwestheim

Die Stuttgarter Zeitung stellt in einer Serie regionale Beispiele moderner Stadtgestaltung vor. Das Salamander-Areal in Kornwestheim, ehemalige Schuh-Produktionsstätte, ist ebenfalls einer der Orte, dessen altes Erscheinungsbild nun einem neuen Konzept gewichen ist. Wir haben den Artikel für Sie gelesen und zusammengefasst.

Wo einst jährlich Millionen Paar Schuhe produziert wurden, sieht man heute eine Vielzahl an Geschäften, Büros und Mehrfamilienhäusern mit Eigentumswohnungen. Die Stuttgarter Zeitung hat zwei ehemalige Mitarbeiter des Schuhimperiums bezüglich der Veränderungen ihres ehemaligen Arbeitsplatzes befragt.

Leben kehrt wieder ein

„Es ist gut, dass auf dem Areal wieder Leben einkehrt und dass Arbeitsplätze entstehen“, sagt die 76jährige Karin Rüffel, ehemalige Werksschwester und spätere Vorsitzende des Betriebsrates. Ihre große Angst war es, dass das Areal eine „Industriebrache“ bleiben würde, da die Werkhallen und ein Teil der Büros viele Jahre leer standen. Doch die Befürchtung hat sich nicht bestätigt. Heinz Skrzipietz, einstiger Pressesprecher von Salamander, ist angesichts der großen Veränderung auf dem alten Produktionsgelände überrascht. „Ist ja irre“, sagt er, als er den Baufortschritt nach langer Zeit zu Gesicht bekommt.

IMMOVATION AG erweckt Areal zu neuem Leben

Nicht überall gelingt es, stillgelegte Produktionshallen zu revitalisieren. So erging es laut Stuttgarter Zeitung auch mehreren Unternehmen bei dem Versuch, das ehemalige Industriegelände in Kornwestheim zu vermarkten. „Das gelang erst der IMMOVATION AG aus Kassel“, heißt es im Artikel. Der Immobilien-Projektentwickler erwarb das 41.000 Quadratmeter große Grundstück Ende 2009 und „erstellte einen Nutzungsmix aus Dienstleistung und Wohnen“. Größter Mieter auf den Gewerbeflächen ist das Land Baden-Württemberg, das dort sein Grundbuchzentralarchiv eingerichtet hat.

Salamander mietet sich ein

Inmitten der unterschiedlichen Mieter, die von Bekleidungsläden bis hin zu Kindertagesstätten reichen, findet sich auch ein Urgestein des Areals: Salamander höchst persönlich. Nostalgisch nennt es sein Schuhgeschäft „Fabrikverkauf“, auch wenn dort nicht mehr produziert wird, schreibt die Stuttgarter Zeitung. Nostalgie verspürt die ehemalige Angestellte Karin Rüffel aber nicht. Die Veränderungen ihrer ehemaligen Wirkungsstätte empfindet sie nicht als negativ. Nur der grüne Schriftzug von Salamander solle ihrer Meinung nach bleiben. „Man darf nicht vergessen, wo man herkommt“, sagt sie. [ck-immovation]

Kornwestheimer Zeitung 05.2013

Dem Schuhverkauf wird es langsam zu eng

Kornwestheim | Auf dem Salamander-Areal wird es weitere Wohn- und Büroflächen statt eines Parkhauses geben. (Von Gaby Mayer)

Zum Geburtstag schenkt sich Lars Bergmann gerne selbst eine Kleinigkeit. 2012 war es die Einweihung des Grundbuchzentralarchivs, die just am Jubelfest des Immovation-Vorstandes über die Bühne ging. In diesem Jahr ist es die Grundsteinlegung bei den Salamander-Villen.

Stand der Entwicklung des Salamander-Areals

Und wo Bergmann schon einmal in Kornwestheim war, erstattete er gemeinsam mit Architekt Holger Müller und Center-Manager Eugen Hollstein den Stadträten im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) gleich Bericht über den Stand der Entwicklung des Salamander-Areals, das sich seit genau drei Jahren und vier Monaten im Besitz der Kasseler Immovation AG befindet.

Zufrieden blickt Bergmann auf das zurück, was in dieser Zeit geschafft wurde. Das Grundbuchzentralarchiv wächst und soll bis 2016 vollständig eingezogen sein. Der Bau der Kindertagesstätte gehe rasch voran, die Anlage für betreutes Seniorenwohnen ist in der Planung. Die Loft-Wohnungen in Bau 9 sind nicht nur fertig, von 70 seien bereit 68 vermietet. „Das hat uns selber überrascht“, räumte Architekt Holger Müller ein.

Rewe-Markt ohne Parkhaus

Auch Gewerbeflächen stünden kaum mehr zur Verfügung. Von insgesamt 92 000 Quadratmetern auf dem Aral seien heute nur noch 11 000 frei, berichtete Eugen Hollstein. Gleichwohl sei die Nachfrage ungebrochen, es gebe „mehrere ernsthafte Interessenten“. Weitere Flächen seien nötig. „Aber wo kriegen wir die her?“, fragte Hollstein.

Die zusätzlichen Flächen sollen über dem Rewe-Markt – der voraussichtlich Ende 2015 öffnet, wie Lars Bergmann sagte – entstehen. Dort sollte den ursprünglichen Plänen nach ein Parkhaus gebaut werden. Doch das sei ohnehin kaum wirtschaftlich zu betreiben, erklärte Hollstein im AUT. Statt dessen will die Immovation auf den Supermarkt Wohnungen, Büros und Praxisräume aufsetzen. Die notwendigen Parkplätze soll es in einer Tiefgarage geben, die über die Max-Levi-Straße erreicht werden kann. Öffentliche Stellplätze – also solche, die nicht an Gewerbetreibende oder Loftbewohner vermietet sind – soll es auf dem Areal im übrigen nicht geben.

Mehr Platz für das Salamander-Outlet

Das Salamander-Outlet auf dem ArealMehr Platz – das wünscht sich auch das Salamander-Outlet. Das große Schuhgeschäft in der Mitte des Areals verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 2200 Quadratmeter – zu wenig, wie Bergmann den AUT-Mitgliedern berichtete. Auf 800 Quadratmetern mehr sollen die Waren künftig angeboten werden. Um diesen Raum zu schaffen, sollen Sozialräume und Lager in einen anderen Bereich des Fabrikgebäudes verlegt werden.

Auf lange Sicht plane Salamander noch eine weitere Vergrößerung, berichtete Bergmann. „Für uns ist das sehr erfreulich.“ Für Andreas Schantz, FDP-Stadtrat und Einzelhändler in der Innenstadt, hielt sich die Freude dagegen in Grenzen. „Entspricht das noch den Maßgaben des Verbands Region Stuttgart?“, fragte er. Da gebe es keine Probleme, sagte Kurt Schaible, Leiter des städtischen Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt. Vor einigen Jahren schon hat der Verband im Regionalplan den Teil des Areals, auf dem sich der Fabrikverkauf befindet, der Innenstadt zugeschlagen – Einschränkungen der Ansiedlung oder Erweiterung von Geschäften mit sogenanntem innenstadtrelevantem Sortiment gibt es daher nicht. Dies blieb aber auch der einzige Kritikpunkt in der Sitzung.

Lob von allen Seiten

Die Stadträte waren voll des Lobes für die Arbeit von Immovation. Als „Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht“, bezeichneten Hans Bartholomä (CDU) die Entwicklung des Areals. In beeindruckendem Tempo und flexibel auf neue Anforderungen reagierend schreite das Unternehmen in der Realisierung seiner Pläne voran, befand Hans- Michael Gritz (SPD). Auch von Claus Langbein (Grüne) gab es „nur Lob“, und Julian Göttlicher von den Freien Wählern drückte seine Freude über das aus, „was da wächst.“ [jpb immovation]

Kornwestheimer Zeitung 10.2012

"Salamander-Areal soll 2017 fertig sein"

Salamander-Areal Aktuelles

Die Kornwestheimer Zeitung berichtet von einem Rundgang Kornwestheimer Bürger, die die aktuellen Bauprojekte begutachten. Neben den Baustellen Holzgrundareal, der Großbaustelle Wette-Center, der Großbaustelle K war auch das Salamander-Areal im Focus.

Die Kornwestheimer-Zeitung schreibt dazu:

Das Grundbuchzentralarchiv des Landes ist schon da, in die Loftwohnungen ziehen voraussichtlich Anfang Dezember die ersten Mieter ein, die geplante Kindertagesstätte befindet sich in der konkreten Umsetzung, die ersten Stadtvillen sollen Anfang 2013 entstehen: Um den Baufortschritt auf dem Salamander-Areal, das die Immovation AG gekauft hat, macht die Stadt sich keine Sorgen. Viele Worte werden deshalb auch bei der Baustellen-Wanderung nicht verloren. Allgaier geht davon aus, dass das Gelände spätestens Ende 2017 komplett fertig ist. 

[jpb immovation]

 

Kornwestheimer Zeitung 10.2012

"Kindertagesstätte kann gebaut werden"

Salamander-Areal Aktuelles

Die Kornwestheimer-Zeitung berichtet:

Die Kindertagesstätte auf dem Salamander-Areal kann entsprechend dem Baugesuch gebaut werden. Der Gemeinderat hat am Donnerstagabend einstimmig dem Entwurfsbeschluss für den Bebauungsplan zugestimmt. Der private Träger Mahale wird dort Platz für vier Krippengruppen mit je zehn Plätzen und zwei altersgemischte Gruppen mit je zehn Plätzen für Kinder unter drei Jahren schaffen.

Die Einrichtung ist bereits in die Bedarfsplanung der Stadt Kornwestheim aufgenommen. Das Landratsamt Ludwigsburg weist darauf hin, dass in jenen Teilbereich des Areals, auf denen Umnutzungen geplant sind, eine Untersuchung der Altlastensituation vorgenommen werden muss. In der Vergangenheit sei dies noch nicht systematisch gemacht worden. Sollten Bodenverunreinigungen festgestellt werden, sind diese so weit zu sanieren, dass keine Beeinträchtigungen im Hinblick auf das Grundwasser und die künftige Nutzung – also in diesem Fall einer Kindertagesstätte - zu erwarten sind. 

[jpb immovation]

Kornwestheimer Zeitung 09.2012

Noch einmal durch die Fabrikhalle

Center-Manager Eugen Hollstein und Kurt Schaible

Kornwestheim - Beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag dreht sich alles ums Holz. Ein Thema, das aus Kornwestheimer Sicht nicht allzu ergiebig sei, wie Kurt Schaible, Leiter des Bauverwaltungsamtes der Stadt Kornwestheim, einräumt. Kurzerhand habe man daher entschieden, das Salamander-Areal als Ort für die Veranstaltung auszuwählen. [jpb immovation]

> weiter bei der Kornwestheimer Zeitung


Webzeitung Ludwigsburg 09.2012

Wie man aus einer Firmenbrache ein Industriedenkmal schafft

Salamander-Hallen

09.09.2012 Die Revitalisierung des Salamander-Areals am Tag des offenen Denkmals

KORNWESTHEIM (MiS). Am Sonntag, den 9. September 2012, findet der diesjährige Tag des offenen Denkmals unter dem Motto “Holz” in Kornwestheim statt. In Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kornwestheim und der der Immovation AG auf dem Salamander-Areal wurde ein umfangreiches und vielfältiges Programm gestaltet, welches dem Besucher einzigartige Perspektiven eröffnet.[jpb immovation]

> weiter bei der Webzeitung Ludwigsburg


KulturWerk 2012 | Kornwestheim 06.2012

Kornwestheimer KulturWerk 2012

Smokie

Ein hochkarätiges Programm erwartet die Besucherinnen und Besucher des vierten Kornwestheimer Kulturwerks vom Freitag, den 22. Juni 2012, bis Montag, den 25. Juni 2012.

Auf der Open-Air-Bühne im Salamander-Areal stehen Top Acts der Jugendkultur, Klassik, Comedy und des Rock und Pops. Abgerundet werden die Veranstaltungen an allen vier Abenden durch ein reichhaltiges, kulinarisches Angebot mit Köstlichkeiten aus der Region ... [jpb immovation]

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Stuttgarter Zeitung 01.2012

Entwicklungsstand des Salamander-Areals

Der Fachgroßhandel Gienger Haustechnik kommt.
Pure Fitnessclub eröffnet.
Der Umbau der Hallen in Block 9 zu Lofts schreitet voran.
Der erste BA des Grundbuchzentralarchives wurde übergeben.
Der Bauantrag für REWE-Markt ist eingereicht u.v.m.

Hier geht's zum Artikel der StZ

Stuttgarter Zeitung 01.2012

Der Narrenhimmel hängt voller Krawatten

"Eines dürfte sich in den Kleiderschränken der Kornwestheimer Männer nicht mehr befinden: Krawatten" schreibt die Kornwestheimer Zeitung, denn auf dem Salamander-Areal findet am Wochenende eine Narrenparty statt. "Es ist eines der größten Narrentreffen im süddeutschen Raum." [jpb immovation]

> Artikel in der Kornwestheimer Zeitung

Stuttgarter Zeitung 11.2011

Stuttgarter Zeitung: "Konzept lässt Qualität erwarten"

Kornwestheim - Dem Bebauungsplan für acht Mehrfamilienhäuser hat der technische Ausschuss zugestimmt. Von Susanne Mathes

Die Stadtverwaltung beurteilt das Vorhaben als "eine Aufwertung hinsichtlich der Gebäudestruktur in der Weststadt", wie sie in der Vorlage für den Ausschuss für Umwelt und Technik geschrieben hatte. "Das Bebauungskonzept lässt sowohl aus städtebaulicher als auch aus gestalterischer Sicht gute Qualität erwarten." [jpb immovation]

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Hessische/Niedersächsische Allgemeine 11.2011

Zwischen Barock und Lurchi

 Nach Ludwigsburg und Kornwestheim führte die dreitägige Fahrt, die das Wirtschaftskollegium Kassel Ende September unternahm. Das Motto des Trips lautete „Zwischen Barock und Lurchi“...

Der Schwerpunkt der Fahrt galt Kornwestheim, insbesondere dem ehemaligen Salamanderwerk, der Heimat Lurchis. Das Kasseler Immobilienunternehmen Immovation AG hatte im Jahr 2009 die 20.000 m² umfassende Industriebrache gekauft und entwickelt das Gelände aktuell mit einem ausgeklügelten, pfiffigen Konzept. [jpb immovation]

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Stuttgarter Zeitung 09.2011

70 Kabinette nehmen das Archivgut auf

Von Werner Waldner, Stuttgarter Zeitung

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Die einstigen Fabrikationsräume von Salamander werden zum Grundbuchzentralarchiv des Landes. Ehemalige Salamander-Beschäftigte werden ihren alten Arbeitsplatz nicht wiedererkennen. Wände sind herausgerissen, neue eingezogen worden. Aufzugschächte werden zubetoniert, Hochregallager verschwinden, lange Gänge - sie messen bis zu 150 m - entstehen.

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Stuttgarter Zeitung 09.2011

Wo einst geschuftet wurde, wird künftig geschwitzt

Von Werner Waldner

Verträge mit neuen Mietern abgeschlossen, Kontrakte mit den vorhandenen Mietern verlängert, viele Gespräche mit Interessenten geführt - die Immovation AG müht sich redlich und durchaus erfolgreich, das Salamander-Areal zu beleben. Der größte Coup der vergangenen Wochen: Der Pure-Fitnessclub mietet im zweiten Obergeschoss von Block 8 gut 1500 Quadratmeter an.[...] [jpb immovation]

 

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Stuttgarter Nachrichten 05.2011

Ein historischer Tag für die alte Dame

Susanne Mathes - Stuttgarter Nachrichten

Ende des Jahres soll ins altehrwürdige Salamander- Gebäude das Grundbuchzentralarchiv des Landes einziehen. Gestern wurde das beim symbolischen Baggerbiss gefeiert. "Ich freue mich, ein neues Zeitalter für das Grundbuchwesen einleiten zu dürfen - und das an einem so exzellenten Standort", sagte Ministerialdirektorin Dr. Gisela Meister-Scheufelen gestern vor Bau 3 der Salamander-Fabrikhallen. [jpb immovation]

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Stuttgarter Zeitung 03.2011

Das Land mietet sich bei Lurchi ein

www.stuttgarter-zeitung.de 25.03.2011 | Kornwestheim Ein Grundbuchzentralarchiv will das Land Baden-Württemberg auf dem Salamanderareal einrichten. Gestern ist der Mietvertrag unterzeichnet worden. Da ist der Immovation AG ein Coup gelungen: Mehr als 182 Kilometer Akten will das Land künftig auf dem Salamanderareal lagern. Mit Hilfe des neuen Grundbuchzentralarchivs sollen zukünftig alle Grundbücher und Grundakten in Baden-Württemberg an einem zentralen Standort verwaltet werden.  [jpb immovation]

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Kornwestheim / Kassel 03.03.2011 Die städtebauliche Entwicklung rund um das Salamander Areal in Kornwestheim macht weitere Fortschritte: Die Notarverträge über den Verkauf der insgesamt 4413 Quadratmeter großen Fläche nördlich des Salamander-Areals – auf dem früheren Postgrundstück – zwischen der IMMOVATION AG und der Städtischen Wohnbau Kornwestheim GmbH sowie der neuapostolischen Gemeinde wurden am Dienstag, den 1. März 2011 unterschrieben.
Stuttgarter Zeitung 06.2010

Grünes Licht für überarbeitete Pläne der IMMOVATION AG

Artikel aus der Kornwestheimer Zeitung vom 10.06.2010 Von Susanne Mathes Kornwestheim Mit den Nachbesserungen der IMMOVATION AG auf dem Salamander-Areal sind die Stadträte zufrieden. Ihr Bebauungskonzept fürs Salamander-Areal hat die IMMOVATION AG modifiziert (wir berichteten). Das jetzige Erscheinungsbild ist schon deutlich mehr nach dem Gusto von Verwaltung und Stadträten als bei der ersten Präsentation im Frühjahr. Beispielsweise nimmt nun die Parkhaus-Fassade mit Backstein-Verkleidung die Optik der früheren Salamander-Fabrik auf. ... [jpb immovation]

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Handelsblatt 03.2010

Ein neues Zuhause in Lurchis Heimat

"Der Kasseler Projektentwickler und Immobilienhändler IMMOVATION AG plant auf dem Gelände einen neuen Stadtteil mit 250 Loftwohnungen im Salamander-Gebäude, mehreren Neubau-Stadtvillen und etwa 45 000 Quadratmetern (qm) Geschäfts- und Büroflächen. Rund die Hälfte davon ist bereits vergeben. […]

"In Stuttgart als prosperierendem Ballungsraum lassen sich solche Konversions-Großprojekte wesentlich besser platzieren als zum Beispiel in Nord- oder Ostdeutschland, wo das Platzangebot groß und gleichzeitig die Nachfrage niedrig ist", gibt sich Paul Eldag, Leiter der Liegenschafts-entwicklung bei der Ingenieurgesellschaft Arcadis Deutschland, zuversichtlich. Ein wichtiger Punkt für den Erfolg eines Bauvorhabens: Gerade wenn ganze Stadtteile neu am Reißbrett entstehen, muss das Projekt Emotionen wecken und ein eigenes, unverwechselbares Image schaffen. Das könnte das Salamander-Areal schaffen: "Viele Konversionsflächen bieten aufgrund der Bausubstanz einen besonderen Charme, der bei Neubauten nur mit Einsatz erheblich höherer Mittel erreichbar wäre", sagt Joachim Burdack, Referent der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. So wie im New Yorker Meat Packing District, wo nach Abzug der Fleischindustrie zuerst die Künstler kamen und damit den Stadtteil als hippe Adresse etablierten.

"In puncto Imagebildung hat das Salamander-Areal also schon jetzt einen Riesenvorteil", sagt Eldag. "Die Marke ist sehr bekannt, positiv besetzt, weckt Kindheitserinnerungen, und viele Leute haben wahrscheinlich sogar früher selbst in der Fabrik gearbeitet und sind stolz auf die Marke. Das könnte zum Erfolg des gesamten Projekts beitragen." […]" [jpb immovation]

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